{"id":225,"date":"2009-05-05T10:52:20","date_gmt":"2009-05-05T08:52:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amokfisch.de\/blog\/?p=225"},"modified":"2018-05-14T19:38:25","modified_gmt":"2018-05-14T17:38:25","slug":"moers-1990","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amokfisch.de\/blog\/?p=225","title":{"rendered":"Moers 1990"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\">19. New Jazz Festival Moers 1990<\/p>\n<p class=\"western\">Multikulturelles Spektakel<\/p>\n<p class=\"western\">An Pfingsten fand dieses Jahr, bereits zum 19. Mal, wieder das traditionelle New Jazz Festival Moers im gr\u00f6\u00dften Fest-Zelt Europas, das 20.000 Menschen fasst, statt. Es ist wohl \u00fcberfl\u00fcssig anzuf\u00fcgen, da\u00df diese Gro\u00dfveranstaltung auf dem Gel\u00e4nde des Moerser Schlo\u00dfpark am Rande dieser \u201akleinen Gro\u00dfstadt\u2019 eh schon l\u00e4ngst zu den kulturellen H\u00f6hepunkten Gesamtdeutschlands, wenn nicht sogar Europas \u00fcberhaupt z\u00e4hlt.<\/p>\n<p class=\"western\">Ein triftiger Grund f\u00fcr mich als Jazz-, Ethnomusikfan, sich einen langj\u00e4hrigen Traum zu erf\u00fcllen und sich dieses Spektakel vor Ort zu Gem\u00fcte zu f\u00fchren. Zu meinem Leidwesen traten wir am ersten Tag erst versp\u00e4tet ein, so dass ich auf No Safety, der Gruppe um die Akkordeonspielerin Zeena Parkins, sowie auf Sean Bergin\u2019s Mob mit unter anderem Wolter Wierbos verzichten musste. Gerade von No Safety versprach ich mir einiges, nachdem ich die Aufnahme auf der Knitting Factory-CD Volume Three geh\u00f6rt hatte. Au\u00dferdem musste ich bei der Knitting Factory Tournee beim Zentrum Zoo in T\u00fcbingen feststellen, da\u00df die Bassistin Ann Rupel (dort in der Gruppe Curlew mit Tom Cora) ihr Handwerk, einschlie\u00dflich Slap-Bass, gut erlernt hatte.<\/p>\n<p class=\"western\">Die Musiker um den indischen Geiger El Shankar, der schon mit Lou Reed, Peter Gabriel und den Talking Heads zusammenspielen durfte, konnte ich dann zur H\u00e4lfte mitverfolgen. Zur Entt\u00e4uschung vieler musste der ber\u00fchmte Zakir Hussein wegen einer Krankheit durch einen anderen Tabla-Spieler ersetzt werden. Obwohl alle vier hochgradige Ragas darboten, vermisste ich den Gesang von Shankars Frau Caroline, die sich damit begn\u00fcgen durfte das Tamboura zu drehen.<\/p>\n<p class=\"western\">Da wir verzweifelt die Turnhalle zwecks \u00dcbernachtung suchten (eine kleine R\u00fcge an die l\u00fcckenhafte Ausschilderung und \u00d6ffentlichkeitsarbeit am Festivalstand), bekamen wir Roy Brooks &amp; the Aboriginal Percussion Choir nur am Rande mit. Dazu kann ich nur sagen, da\u00df ich unter den Musikern keine Aborigines, sondern nur schwarze amerikanische Musiker entdecken konnte.<\/p>\n<p class=\"western\">Nachdem wir, gezwungen durch einen leeren Tank, in meinem R 5 n\u00e4chtigten und frisch erholt am n\u00e4chsten Morgen uns mit uns mit Proviant f\u00fcr die folgenden 3 Tage (3,- f\u00fcr Pils und Alt sowie 2,- f\u00fcr Cola-, Fantadosen waren uns als arme Studenten auf die Dauer zu viel) und einen Benzinkanister samt Inhalt besorgt hatten, st\u00fcrzten wir uns ins Get\u00fcmmel und ergatterten sogar 2 Sitzpl\u00e4tze, um die drei Finnen von der Gruppe Krakatau zu vernehmen. Die Franck Band im Anschlu\u00df daran entging uns wieder, da wir immer noch auf der Suche nach dieser dummen Turnhalle waren. Nach Erwerb eines Programmheftes konnten wir uns dann endlich in dieser f\u00fcr uns fremden Stadt orientieren (zwei Tage sp\u00e4ter entdeckten wir wie durch ein Wunder einen Stadtplan von Moers in der Innenstadt). Ich h\u00e4tte auch diese Band gern erlebt, da ich immer f\u00fcr Sachen, die aus der Jazzhaus-Initiative im K\u00f6lner Stadtgarten-Restaurant kommen, zu haben bin.<\/p>\n<p class=\"western\">Der darauffolgende Hal Russell, &amp; his NRG Ensemble waren f\u00fcr mich, der ich alle Informationen \u00fcber Harmolodic, Fake-Jazz, New Music, M-Base und John Zorn mit Leidenschaft verschlinge, einer der H\u00f6hepunkte von Moers. Ich w\u00fcrde diese Band aus Detroit, von der ich in meinem ganzen Leben noch nie geh\u00f6rt habe, getrost in einem Atemzug mit John Zorn, Ornette Coleman, Steve Coleman, Greg Osby und Tim Berne nennen. Tatsache war, dass sie wohl schwarze Elemente wie Harmolodic und Free-Jazz in ihre Musik miteinbezogen, zugegebenerma\u00dfen aber auch ein bisschen auf Show machten, als sie, anstatt Musik zu machen, Zeitungspapier zerrissen. Bemerkenswert auch, dass der zweifellos von klein auf begabte Hal Russell per Definition schon ein Tattergreis ist, aber meiner Meinung nach einen \u00e4hnlichen Esprit und Verve wie Ornette Coleman an den Tag legte, was schon allein daran zu erkennen war, dass er, und das nicht einmal schlecht, alle m\u00f6glichen Instrumente spielte. Zu meiner Entt\u00e4uschung existierte weder am inoffiziellen Festival-Plattenstand noch beim inoffiziellen Schallplattenh\u00e4ndler auf dem Schlo\u00dfpark eine Aufnahme dieser \u201agenialen\u2019 Band. Mein Appell an die Plattenproduzenten hierzulande, diese Band trotz aller Vorbehalte zu produzieren!<\/p>\n<p class=\"western\">Nachdem sich s\u00e4mtliche Avantgarde Norddeutschlands vor dem Festival-Eingang versammelt hatte, um sich ein paar Karten von den desinteressierten Jazz-Puristen zu ergattern und das Konzert der Einst\u00fcrzenden Neubauten (mittlerweile Geschichte) zum zehnj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um zu erleben, ging es dann auch m\u00fcllinstrumentem\u00e4\u00dfig (der Geist von John Cage l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen) los. Blixa Bargeld war mal wieder der gro\u00dfe Star, der sich sogar dazu hinrei\u00dfen lie\u00df, sage und schreibe ganze 75! Minuten zu spielen und sogar zu seinen Avantgarde-J\u00fcngern zu sprechen. Originell war in meinen Augen der Einfall einer der Laute-Fabrizierer, einen Einkaufswagen, sozusagen als Realsatire an der Konsumgesellschaft, als Musikinstrument zu benutzen.<\/p>\n<p class=\"western\">Nachdem sich der massive Andrang gelegt hatte, kam das Marcus Belgrave Septet auf die B\u00fchne, das biederen Hardbop spielte und das beim Jazzfest Berlin wohl besser aufgehoben w\u00e4re. Selbst mein Freund, der bis zum Festival normalerweise nur Chris de Burgh anh\u00f6rte, fand das Septett eindeutig zu lasch.<\/p>\n<p class=\"western\">Dann kam die Bulgarian Wedding Band von Ivo Papasov und jeder dachte sich: na ja, die sehen ja ganz nett aus in ihrer Tracht, aber mit Jazz werden die wohl wenig am Hut haben. Jedoch das Gegenteil war der Fall: schon nach den ersten Takten steuerten diese Wahnsinns-Derwische auf den absoluten Festival-H\u00f6hepunkt zu. Mit einer irrwitzigen Spielweise und einem gnadenlosen Tempo (selbst Oscar Peterson h\u00e4tte gestaunt) ging der Bulgarien-Express los in Richtung auf vier l\u00e4ngere Zugaben und ein brodelndes Zelt, dessen Besucher zum Schlu\u00df allesamt auf dem Kopf bzw. auf den St\u00fchlen standen.<\/p>\n<p class=\"western\">Am dritten Tag machten wir nach unserer ersten Nacht in der endlich aufgefundenen Turnhalle am Aufbaugymnasium einen Abstecher nach Arnberg zum Kunstverein, um dort Werke des begnadeten Informel-K\u00fcnstlers Emil Schumacher zu bewundern.<\/p>\n<p class=\"western\">Die erste Band an diesem verregneten Pfingstsonntag, das Impossible Trio konnte durchaus \u00fcberzeugen, war aber in seiner Spielweise teilweise noch nicht ganz ausgereift (ihr erster Auftritt au\u00dferhalb von Frankreich) und konnte sich auch nicht mit dem mittlerweile historisch gewordenen Auftritt von Sylvain Kassap vor zwei Jahren messen. Die Ken Cox Guerilla Jam Band war nicht unbedingt das, was ihr Name versprach, ebenso die darauffolgenden New + Used, trotz vielversprechender Namen wie Mark Feldman und Andy Laster aus New York. Sowohl bei New + Used wie auch den am Vortag spielenden Krakatau fehlte mir ein gewisses Ma\u00df an Spritzigkeit und Innovationsgeist. Was sie pr\u00e4sentierten, war zwar von der Idee her genial, jedoch klang die Realisierung des Konzepts (viel durchkomponierte Elemente) erzwungen und verkrampft.<\/p>\n<p class=\"western\">Anschlie\u00dfend hatte das In Deutschland verkannte Genie Hans Reichel von Veranstalter Burkhard Hennen eine White-Card erhalten: der Wuppertaler Gitarren-Experimentator durfte ein Wunsch-Projekt verwirklichen. Mehrere Musiker aus der ganzen Welt m\u00fchten sich leidlich ab, konnten trotz tosendem Applaus nicht den Geist der absolut \u00fcberzeugend spontanen Darbietungen in der Aula des Gymnasiums (an jeweils drei Vormittagen) beschw\u00f6ren. \u00dcberw\u00e4ltigend bei dieser buntgemischten Schar: der japanische Perkussionist mit seinem kompromisslosen Temperament &#8211; er weilte erstmals in Europa; der Schweizer Banjo!- und Gitarrenspieler Gysi (kein PDS-Mitglied, nehme ich an), als Country- und Bob Dylan-Satire einfach umwerfend und selbstredend das Rede-, Gesangs-, Mundperkussions- und Bewegungstalent Shelley Hirsch. Der Erfolg in der Aula sprach jedenfalls f\u00fcr das ganze Projekt selbst.<\/p>\n<p class=\"western\">Als n\u00e4chster Punkt stand das James Carter Trio, wiederum aus Detroit, auf dem Programm, mit Tani Tabbal am Schlagzeug. Namhaft Mister Carter rotzte nach Art einer Great Black Music derart los, dass ich fast versucht war, David Murray zu vergessen. Ihm fehlt zweifellos noch die technische Brillanz seines Kollegen am Tenorsaxophon, doch wird er neben Murray \u2013 so hoffe ich \u2013 seinen Platz einnehmen.<\/p>\n<p class=\"western\">F\u00fcr das was danach kam, die afrikanische Nacht, wurden erstmal alle Festivalbesucher aus dem Zelt gebeten, um die St\u00fchle zu entfernen. Die erste Afro-Band um den Gitarristen Kante Manfila konnte mich pers\u00f6nlich nicht sehr begeistern, da ich zuviel europ\u00e4isch-amerikanische Rockelemente in seiner Musik h\u00f6rte, die dem afrikanischen Groove das Feuer nahmen. Doch dann kam der gnitze H\u00fcne Peppe Kalle (2,15 m) &amp; son Orchestre Empire Bakuba und wischte s\u00e4mtliche Zweifel am spr\u00fchenden Feuer der afrikanischen Rhythmen beiseite. Er ist ja auch der gro\u00dfe Star in Zaire, wo er Fu\u00dfballstadien mit 80.000 bis 100.000 Zuschauern spielend f\u00fcllt. Nach Sprecheinlagen und Handzeichen, die vom tanzenden Publikum nicht ganz verstanden wurden, war das Festivalzelt langsam am Kochen und Monsieur Kalle hatte leichtes Spiel. Beachtenswert auch der ein Meter gro\u00dfe Zwerg, der als Kontrast zu Pepe Kalle herhalten durfte.<\/p>\n<p class=\"western\">Der n\u00e4chste ethnische Top-Act am vierten und letzten Tag am fr\u00fchen Nachmittag waren Nusrat Fateh Ali Khan und Musiker, ebenfalls ein ganz gro\u00dfer Nationalstar in Pakistan, der durch seine immense Leibesf\u00fclle und hohe Stimme auff\u00e4llt. Das rhythmische Geklatsche und der hochgradig virtuose Gesang kamen so gut an, dass \u2013 trotz Abbitte von Herrn Hennen wegen der langen Dauer der Ragas \u2013 eine Zugabe gespielt wurde.<\/p>\n<p class=\"western\">Perfect Trouble, die neue Gruppe um die einfallsreiche Sibylle Pomorin konnte sowohl von der Idee her als auch von der Realisation vollkommen \u00fcberzeugen. Bemerkenswert war wiederum Maggie Nichols, die ich schon anl\u00e4sslich der Frauentage in der Esslinger Dieselstra\u00dfe im Trio mit Irene Schweitzer und Joelle Leandre bewundern konnte. Und es war schon beim Soundcheck ohne Zweifel zu erkennen, dass jeder der Musiker sich das Alphabet des Jazz bis aufs Letzte einverleibt hatte.<\/p>\n<p>Die beiden letzten Bands, Phil Haynes\u2019 4 Horns &amp; What? mit den begnadeten Trompetern Paul Smoker und Herb Robertson sowie Andy Laster am Barriton- und Altsaxophon und das Quartett von Don Cherry, konnte ich nicht mehr erleben. Jedoch bot sich mir eine Woche sp\u00e4ter die M\u00f6glichkeit, beim 16. T\u00fcbinger Festival des Club Voltaire, Don Cherrys Gruppe zu h\u00f6ren. Der alte Gedanke \u201aback to the roots\u2019 wurde von ihm und seinen Mitmusikern in eine Collage aus afrikanischen Minimalismen, arabischen Skalen und indischen Metren mit Zuhilfenahme einer arabischen Rahmentrommel, einer afrikanischen Gitarre, Tablas, Congas, einer Djembe, einem Didjeridoo und balinesischen Schellen umgewandelt. Free Jazz-Pionier Don Cherry selbst war mit seiner Mini-Trompete sowie Melodika zu Gange und beteiligte sich auch an den abwechselnd afrikanischen, arabischen oder indischen Ges\u00e4ngen.<\/p>\n<p class=\"western\">Was in Moers sicherlich noch sehr interessant gewesen w\u00e4re, war der Film \u201aStep across the Border\u2019 von den beiden Filmemachern Nicolas Humbert und Werner Penzel mit Musik von Fred Frith, John Zorn, Arto Lindsay und anderen. Dieser Film, der an drei Vormittagen in der R\u00f6hre sogar zweimal gezeigt werden musste, war so gut besucht, dass ich jedes Mal zu sp\u00e4t kam, um noch in den Kinoraum der R\u00f6hre eingelassen zu werden.<\/p>\n<p class=\"western\">Anschlie\u00dfend bleibt noch zu betonen, da\u00df Burkhard Hennen mit seinem Festival unbedingt mehr Beachtung und Unterst\u00fctzung geb\u00fchrt als bereits vorhanden. So hegt er gro\u00dfe Projekte hinsichtlich des 20. Jubil\u00e4ums im n\u00e4chsten Jahr, ben\u00f6tigt zu der Realisierung aber \u00fcber 1 Million DM. Zumindest hat er schon die Unterst\u00fctzung des Moerser Stadtrats f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Jahre, sowie vom WDR-Fernsehen (wo bleibt jedoch das Radio?) und den traditionellen Sponsoren.<\/p>\n<p class=\"western\">PS: Ich gr\u00fc\u00dfe die zwei Jungs aus dem Sauerland, Frau von Kuenheim vom Kunstverein Arnsberg und die Grinsefrau mit den langen, dunklen Haaren, die bei Ivo Papasov ihre Augen verdreht und ebenfalls in der Turnhalle (mit drei Freundinnen) gen\u00e4chtigt hat; bitte melde dich, ich suche noch Musikerinnen f\u00fcr meine Avantgarde-Band in Stuttgart! Wer hat mein Knitting Factory T-Shirt in der Dusche der Turnhalle gefunden?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>19. New Jazz Festival Moers 1990 Multikulturelles Spektakel An Pfingsten fand dieses Jahr, bereits zum 19. Mal, wieder das traditionelle New Jazz Festival Moers im gr\u00f6\u00dften Fest-Zelt Europas, das 20.000 Menschen fasst, statt. 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