Neue Endlosscheibe im Freien Radio

Seit gestern (26.10.10) läuft im Freien Radio für Stuttgart eine neue Endlosscheibe. Zum ersten Mal erstellt von mir, Markus und Egmont (der hier schon längere Erfahrung hat). Die hörst du immer dann, wenn gerade keine Redaktion sendet. Und die Musik der zu fünf Stunden zusammengestellten Endlosscheibe kannst du auf www.freies-radio.de nachlesen. Das wird jetzt über zwei Wochen heben.

Etikett/en:

Spielzettel 8.10.10

Eröffnungsklingeln mit Monticello vom Monty Alexander (p) Trio

Lounge Lizards – Incident On Southstreet

Bobby Timmons (p) – This Here

Bill Evans (p) – On Green Dolphin Street

Wes Montgomery (g) – Movin‘ Wes

Charles Lloyd (ts) – You Are So Beautiful

Art Blakey (dr) – Blues March For Europe Nr.1; Along Came Manon; Whisper Not

Gianluigi Trovesi (cl) & Gianni Coscia (acc) – In cerca di cibo

Benny Goodman (cl) Sextet – Breakfast Feud

Tempel Bigband – der Professor

Mina Agossi (voc) – Well You Needn’t

Kompaktscheibe der Woche: Art Blakey And His Jazz Messengers Au Club St. Germain 1958: Benny Golson (ts), Lee Morgan (tp), Bobby Timmons (p), Jymie Merritt (b), Art Blakey (dr)

Besuch im Europäischen Parlament

Als Gäste der SPD-Europaabgeordneten Evelyn Gebhardt aus Bruchsal unternahmen wir mit dem SPD-Stadtverband Fellbach einen Besuch in Straßburg. Am Dienstag, dem 7. September 2010 waren wir Zeugen der ersten Rede des EU-Kommisionspräsidenten José Manuel Barroso zur Lage der Union (nicht CDU, sondern Europa…). Alle über 700 Abgeordneten des Europäischen Parlaments können in Echtzeit die Übersetzung der Reden per Köpfhörer in den Sprachen der 27 Mitgliedsstaaten mitverfolgen. Die Fraktionen dort bilden sich nicht nach Ländern, sondern nach politischer Gesinnung. Am Stärksten ist die Europäische Volkspartei (mit der deutschen CDU), sie stellt auch den Präsidenten des Parlaments, danach kommen die Sozialisten und Demokraten (mit der deutschen SPD). Kleinere Fraktionen bilden die sogenannten Linken, Grünen und Liberalen. Die Faschisten bringen keine Fraktion zusammen, da sie gegen Europa sind und nur national denken. Es gibt auch keine Regierung, die von einer Mehrheitskoalition gebildet wird, da die Verantwortung hier bei der Kommission liegt, in die jeder Mitgliedsstaat ein von der aktuellen Landesregierung ernanntes Mitglied schickt auf eine Dauer von 5 Jahren. Eine Sitzungsperiode in Straßburg zieht sich über eine Woche. Bei den Abstimmungen herrscht Anwesenheitspflicht. Wer nicht kommt, muß Strafe zahlen. Das Parlamentsgebäude wurde 1999 eingeweiht, der Turm, in denen die Abgeordneten ihre Büros haben, durfte nicht höher als das Münster werden. Zuvor tagte man beim Europarat, der nebenan liegt und in dem alle europäischen Staaten vertreten sind. Dort geht es schwerpunktmäßig um Menschenrechte.

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25 Jahre Theaterhaus

Nun war es also soweit: der Jubiläumsabend am 29. März 2010 in der ausverkauften Halle T1 des Stuttgarter Theaterhauses (1000 Besucher). 25 Programmpunkte wurden dargeboten, allesamt Künstler, die mit der Kulturfabrik groß wurden. Immer jeweils 5 Minuten für 25 Euro Eintritt. Wir Mitarbeiter standen am Anfang mit Wunderkerzen auf Tabletts auf der Bühne, im Hintergrund spielte das Stuttgart Jazz Orchestra die Feuerwerxmusik des Klavierspielers Wolfgang Dauner. Nummer um Nummer folgte, es gab auch Einspieler auf zwei Videowänden von den Anfängen in Wangen und vom Pragsattel. Auch ich war im Bild, beim Kartenabreisen am Silvester gefilmt. Mein Favorit bei all den Sängerinnen, Kabarettistinnen, Schauspielerinnen und Tänzerinnen war eine extra einstudierte Bollywood-Nummer von Gauthier Dance mit Egon Madsen und Eric Gauthier. Es gab keine Ansprache von Werner Schretzmeier, er hielt sich bei all dem Trubel im Hintergrund und bewies damit mal wieder Größe. Vor dem Spektakel gab es Sekt und Schokotörtchen der Hauptunterstützerin und eine launige Rede des Vereinsvorsitzenden Professor Doktor Joachim Bark.

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Vorschlag des amokfisch für den Friedenspreis der AnStifterinnen 2010

Die Soldatenmütter in Rußland haben es sich seit 1989 zur Aufgabe gemacht, Mißstände in der russischen Armee an die Öffentlichkeit zu bringen. Neben der Organisierung der Freilassung russischer Kriegsgefangener der Tschetschenienkriege problematisieren sie die Dedowschtschina (Herrschaft der Großväter), die bis in die Zarenzeit zurückgeht. Hierbei werden wehrpflichtige Rekruten von Dienstälteren verprügelt bzw. gequält mit Todesfolge für ungefähr 1000 Soldaten jährlich. Die Union der Komitees der Soldatenmütter Rußlands gründete 2004 die Vereinte Volkspartei der Soldatenmütter. Preise unter anderem: Alternativer Nobelpreis 1996, Aachener Friedenspreis 2004. Netzseite: www.ucsmr.ru/english/

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