Das Geschenk

Selbstverständlich gab der multifunktionale Eric Gauthier dieser Vorstellung im Theaterhaus einen englischen Namen. Und alle Einsprechungen sind in dieser Weltsprache, die auf das britische Imperium zurückgeht. Es ist die Tanzsprache weltweit und die Tänzerinnen von Gauthier Dance unterhalten sich fast nur auf Englisch. Im Büro der Tanzleiterin Lisa Beck wird selten Deutsch gesprochen.

Eric hat sich dieses Stück vom israelischen Choreographen Itzik Galili auf den Leib schreiben lassen. Die Aufführung war der letzte Tanz in seiner Karriere, und das allein auf der Bühne. Eric ist Tänzer, Kompanieleiter, Choreograph, Festivalgründer, Tanzmesseorganisator, Musiker, Komponist, Preisträger, dreifacher Familienvater, Häuslesbesitzer, Sohn eines führenden Alzheimer-Professors. Im „Geschenk“ geht es um seine kreative Gabe und seinen Abschied von der Tanzbühne. Inhalt sind leere Gläser, die seine Erinnerungen aufbewahren. Elektronische Hilfsmittel werden eingesetzt. Er bringt auch nebenbei das Publikum zum Tanzen. Zum Glück spricht er Passagen immer wieder auf Deutsch, das der ehemalige Solist vom Stuttgarter Ballett unter Reid Anderson ganz gut beherrscht mittlerweile.

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Wo ist Afrika?

Nach dem Besuch im Stuttgarter Lindenmuseum am Freitag vor der Kommunalwahl, bei der ich in den Fellbacher Gemeinderat gewählt wurde, war mensch etwas schlauer als vorher. In diesem nachkolonialen Museum werden 40.000 Objekte aufbewahrt vom ganzen Planeten. Erst vor Kurzem fing die Diskussion an über die Restitution, also die Rückgabe der geklauten Dinge an die ehemaligen Kolonien. Diese liegen bekanntlich nicht in Europa sondern in Ozeanien, Lateinamerika, Afrika und Asien.

Im Lindenmuseum gab es vor einem Jahr eine Aktion zweier Afrikaner mit dem Zweck der Versöhnung. In der Ausstellung der Afrika-Abteilung, die umgemodelt war, wurde klar, daß sich deutsche Offiziere und Adlige mit einer Sammelwut Gegenstände aus dem Kontinent unter den Nagel gerissen haben. Dies nicht aus Respekt vor den Afrikannerinnen, sondern nur um die eigene Macht zu vergrößern und sich um die religiösen Umstände dieser Masken und so fort einen Dreck zu scheren. Mit dem Ganzen ging auch der Haß des Christentum auf alles Animistische (Anima=Seele) einher. Der Kolonialismus hatte nur einen einzigen Zweck: die Ausplünderung der Rohstoffe der Kolonien zur Bereicherung von Europa. Mensch braucht sich nicht wundern, wenn die Menschen vor der Festung Europa stehen um Anzuklopfen, da sie etwas von dem Reichtum zurück haben wollen, den wir Europäerinnen ihnen gestohlen haben.

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amokfisch arbeitet

Foto von Martin Kemeter

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Ich bin Spitzenkandidat

Am Mittwoch Abend, dem 27. Februar 2019 wurde ich in der Weinstube Rose einstimmig auf den ersten Platz der Linken Liste für den Gemeinderat der Stadt Fellbach gewählt. Der jetzige Stadtrat Christian Hinrichsen hat großherzige Vorarbeit geleistet und verzichtet auf eine erneute Kandidatur. Die Kommunalwahl in Baden-Württemberg ist gleichzeitig wie die Europawahl am 26. Mai 2019. Danach werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit im Gemeinderat sitzen, eine ehrenamtliche Arbeit mit kleiner finanzieller Entschädigung. Vielleicht gewinnen wir noch einen Sitz hinzu. Nun ruft der Wahlkampf. Siehe auch meine neue Seite www.rotrosagrün.de

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Harald Raß (SPD) im Radio

Im Mai 2009 war Harald schon einmal zu Gast im Freien Radio für Stuttgart bei der „volxmusik“. Zwei Tage vor seinem 70. Geburtstag kehrt er hierher zurück. Das SPD-Urgestein ist nun seit 10 Jahren Vorsitzender seiner Regionalfraktion. Harald ist jüngst nach 43 Jahren aus dem Stadtrat in Fellbach vorzeitig ausgeschieden, er saß dort so lange wie noch keine vor ihm. „Die Fellbächerin“ heute Sonntag Abend von 21 bis 23 Uhr, Einschalten nicht vergessen! www.freies-radio.de

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