Unerkannte Heldinnen

Derzeit im Kino der Autorenfilm von Theodire Melfi mit dem aus dem Englischen übersetzten Titel: versteckte Figuren. Es geht hier um eine Episode in den 60er Jahren, als drei beispielhaft ausgewählte Mathematikerinnen die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA umkrempeln, den Sowjetrussen ein Schnippchen schlagen und letztendlich dafür sorgen, daß die Vereinigten Staaten auf dem Mond landen. Aufregend dabei die Abenteuer, die die drei Frauen wegen ihrer Hautfarbe überwinden müssen. Denn sie sind Afroamerikanerinnen und als solche in der Machohochburg NASA mit dem Leiter, den Kevin Costner spielt, unerwünscht. So muß die Hauptdarstellerin für jeden Toilettengang 40 Minuten aufbringen, da sie in ein Nachbargebäude rennen muß, in dem es erlaubt ist, als braunhäutiger Mensch auf das Örtchen zu sitzen.

Nicht nur wurden die Afrikanerinnen ihrer Heimat beraubt, um im glücklichen Fall, die Überfahrt zu überleben, und Sklavin zu werden, jede Menge Haß der Rassistinnen ertragen zu müssen. Nein, mit der Hackordnung rosahäutiger Mann, rosahäutige Frau, braunhäutiger Mann , braunhäutige Frau ist es logisch, daß die Leistung der Nachfahren der Sklavinnen ignoriert werden und diese das Nachsehen haben bis heute. Die Rassentrennung wurde erfunden und die Bürgerrechtsbewegung hat diese dann offiziell beendet, wirklich jedoch nie aus den Köpfen der Regierenden herausgebracht. Mitproduziert hat den Film der glückliche Pharell Williams, der auch mit Hans Zimmer für die Musik des Films verantwortlich zeichnet. So strahlt der Streifen jede Menge Hoffnung aus, denn Glücklichsein ist die Wahrheit.

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