Köln

Die Millionenstadt am Rhein bietet allerlei kulturelle Besonderheiten. Steigt Mensch aus dem Zug, steht sie direkt vor dem riesigen Dom. Daneben befindet sich das Ludwig-Museum, das eine beeindruckende Schau von Kunst aus dem 20.Jahrhundert bietet. Die aktuelle Ausstellung dort ist ist einer Koreanerin gewidmet, die bei der zweitwichtigsten Kunstmesse einen Preis über 100.000 Euro erhalten hat. Und die ständige Hängung bietet einen Pablo Picasso- und einen Joseph Beuys-Raum. Viele Meisterwerke sind zu sehen, auch ein Willi Baumeister, alle Künstlerinnen dort sind durchgeknallt, ohne das hätten sie nicht so bedeutende Kunstwerke hervorgebracht. Da sieht mensch wieder den Zusammenhang zwischen Genie und Wahnsinn. Neben Ludwig ist auch groß das römisch-germanische Museum, geht jedoch stark in die ferne Vergangenheit. Dann findet sich in der Altstadt noch das Richard-Wallraff-Museum, das die Lücke schließt und Gemälde vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert zeigt. So hängt auch dort ein Vincent van Gogh. Weiter entfernt davon dann das Käthe-Kollwitz-Museum, das der wichigsten deutschen Malerin seinen Tribut zollt. Viele Zeichnungen, Radierungen und Skulpturen hat die Künstlerin geschaffen, allerdings keine Ölgemälde.

In Köln befinden sich auch alte und bedeutende Jazzlokalitäten wie der Stadtgarten (Jazzhaus-Verlag und Tonstudio mit Restaurant und Bühne) und das Loft nicht weit weg davon, wo zeitgenössische und auch experimentelle Musik geboten wird. Und der Saturn am Mediapark führt sämtliche in Deutschland verfügbaren Jazzkompaktscheiben, das gibt es in Deutschland sonst nur in München (Beck am Rathaus) und Berlin (Kulturkaufhaus Dussmann).

Zur Erholung bietet sich noch eine Bank in der Flora an, dem botanischen Garten, der keinen Eintritt verlangt. Dort kommen auch Rotkehlchen ganz nah heran, in der Hoffnung, ein paar Brosamen zu erhaschen.

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