Lügenpresse
Erstellt von Armin | Abgelegt unter Tagebuch
Die Vertreterinnen des geistlosen Abendlandes brüllen Medienvertreterinnen gerne bei Demonstrationen und Kundgebungen mit Lügenpresse ins Gesicht, im Extremfall werden diese verprügelt und mit Morddrohungen belegt. Irgendwas ist da aus den Fugen geraten. Früher waren die Menschen in der Glotze Halbgötter, die immer die Wahrheit sagen. Mit Aufkommen der kommerziellen Sender und des Zwischennetzes hat sich dies umgedreht. Welche bei den Sendern arbeitet verdient nach wie vor ziemlich gut, egal was sie dort macht. Ähnliches gilt für die Zeitungen. So entsteht Neid bei den Verliererinnen.
In den Mediensendungen wird immer wieder darüber gejammert, daß ständig Journalistinnen entlassen werden, die dann in die Wirtschaft abwandern, wo sie die menschenverachtende Politik der Konzerne und des Geldadels reinwaschen. Das Geld wandert von den zwanzig Verlegerinnen, die die deutsche Zeitungslandschaft regieren ab in das Zwischennetz. So hat der Konzern, der von Friede Springer geleitet wird und deren Meinung wir uns tagtäglich BILDen müssen, viele wichtige Blätter verkauft um in das Netz zu investieren.
Beim Fernsehen und dem Radio bietet sich folgende Lösung: Demokratisierung. Die Parteien lenken seither deren Geschicke über die Rundfunkräte, obwohl nur 2 Prozent der Bevölkerung Mitglied einer Partei sind. Nein die Rundfunkrätinnen müssen von der Bevölkerung gewählt (und nicht wie seither von den Landesregierungen installiert) werden, die dann wiederum fähige und insbesondere parteilose Intendantinnen wählen.
Trotz allem Haß auf die Medien: guck arte, 3sat und Phoenix und höre Deutschlandfunk, alles andere verursacht nur Blähungen!
Euroballaballa
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Nun haben wir es also überstanden und der rote Riese ist Fußballeuropameister 2016. Mit 6 Unentschieden und dem dritten Platz in der Vorrunde in ihrer Gruppe. Schön ist allerdings, daß die Portugiesen ihren ersten Titel erkämpft und nicht erspielt haben. Die allermeisten Balltretereien in Frankreich waren gähnend langweilig, weil sich alle 32 qualifizierten Mannschaften auf ihren einzelnen Positionen versteckt hatten. Einmal fielen sogar 7 Tore in einem Spiel, sensationell! Das war Rekord bei dieser Europameisterschaft.
Mensch spricht ja immer von den Millionären auf dem Rasen. Allerdings haben die keinen Beruf erlernt und müssen nach dem Ende ihrer Laufbahn neu anfangen, mit einem verkrüppelten Körper. Und die vielen Aufputschmittel sind langfristig auch nicht gut für deren Gesundheit.
Der Zar und der Sultan sind ausgeschieden in der Vorrunde. Das Imperium der Themseliesel wurde von den Wikingern in die Wüste geschickt, kurz nachdem sie den Austritt aus der Europäischen Union beschlossen hatten.
Europa, das seit dem Kolonialismus und den Weltkriegen vom Süden des Planeten lebt und nichts beigetragen hat zum Weltfrieden, sondern Zerfetzungsmaschinen herstellt und exportiert, ist dermaßen heruntergekommen. Der Abschied von der Weltbühne dieses arroganten Kontinents ist beschlossene Sache, das merkte mensch auch bei diesem vergangenen Wettbewerb. Nur Einwanderer aus den Kolonien haben buchstäblich Farbe hineingebracht in die Spiele.
Internationaler Terrorismus
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Der Islam ist wie jede Weltreligion eine Religion der Liebe, die Menschen, die mensch als Islamisten bezeichnet, haben nichts mit dem Islam zu tun, auch wenn sie dies behaupten. Terroristen können also keine Moslems sein und umgekehrt. Zugegebenermaßen hat Mohammed im Gegensatz zu Jesus Menschen umgebracht. Aber dies als Legitimation für archaische Gewalt zu nehmen, ist daneben. Im Übrigen grüßen die Moslems mit Salam Aleikum, das heißt Friede sei mit dir! Bekanntermaßen muß bei uns dagegen etwas gegrüßt werden, das es nicht gibt (Grüß Gott!).
Schuld an der ganzen Sache sind die Erdöldollars der Wahabiten, einer faschistischen islamischen Sekte, die seit Jahrzehnten in Saudi Arabien und Qatar die Macht an sich gerissen hat, die weltweit Terroristen ausbilden unter dem Schutzmantelnamen des Salafismus oder Islamismus und überall auf dem Planeten Moscheen erbauen und dort ihre Haßprediger installieren. Der weltweite Terrorismus ist nur zum Machterhalt und Vermögensanhäufung einer Handvoll Schwerstkrimineller da, seien es die Kriegsfürsten (diese Bezeichnung ist eine absolute Verniedlichung ihrer Verbrechen) in Afghanistan, die Mullahs oder eben das Königshaus Fahd bei den Saudis.
Etikett/en: Kommentar, Religion, Saudi Arabien, Terrorismus
Fünfte Ausgabe von Out Of The Box
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Nun schon die fünfte Auflage dieser wunderbaren Idee der Kompanie um Eric Gauthier im Theaterhaus. Jeder der mittlerweile 16 Tänzerinnen der Truppe hatte zum Neujahr 2016 die Gelegenheit, selbst zu Choreographieren und Bühnen- und Kostümbild selber zu gestalten. Herausgekommen sind diesmal wieder 8 wunderbare, kurzweilige und intelligente Tanzstücke, einstudiert und ausgedacht und mit der entsprechend genial herausgesuchten Musik aus der Konserve unterlegt.
Prägnant das Stück der mit dem bedeutenden Theaterpreis „Der Faust“ für die beste Einzeltänzerin in Deutschland ausgezeichneten Anna Süheyla Harms. Die Australierin mag Jazz und Dvorak und badet gerne im Mineralbad in Cannstatt.
Und auch der Neuling in der Kompanie Jonathan dos Santos hatte vier Einzeltänze auf vier brasilianischen Liedern ausgewählt. Sehr schön gemacht.
Für die nächste Ausgabe von Out Of The Box im Winter 2016/2017 heißt es rechtzeitig Karten sichern. Das gilt allerdings für alle Termine der festen Kompanie, der einzigsten in Stuttgart neben dem legendären Staatsballett.
Etikett/en: Tanz
29. Internationale Theaterhaus Jazztage
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Im 31. Jahr des Bestehens des Theaterhauses in Stuttgart fand an Ostern 2016 wieder das traditionelle Jazzfestival statt, konzipiert vom Intendanten Werner Schretzmeier, der aus Schorndorf stammt. Von Gründonnerstag bis Ostermontag gab es Schlagabtäusche noch und nöcher, die Bude schwingte, teilweise in drei Hallen gleichzeitig. Überwiegend kamen Musikerinnen vom großen deutschen Jazzscheibenverlag ACT, dessen Gründer (vor 20 Jahren) und Leiter Siggi Loch das ganze Festival über da war.
Ein bombastischer Anfang am ersten Tag: ein Jazzquintett spielte zusammen mit einem 50-Mensch-Orchester ausschließlich Kompositionen vom tödlich verunglückten schwedischen Klavierspieler Esbjörn Svensson, der seinerzeit mit seinem Trio Popkult genoß.
Höhepunkt des Festivals war der Samstag in Halle 2 (die Halle 1 war rappelvoll mit den Musikern Nils Landgren, Posaune und Wolfgang Haffner, Schlagzeug). Also zuerst ein Quartett um den Oberakkordeonisten Luciano Biondini, alle Italiener, die Musik von Nino Rota und Ennio Morricone interpretierten, allesamt Filmmusikkompositionen. Als Zweites dann Europas größter Jazzklavierspieler Joachim Kühn (72) mit einem Trio. Kühn hat 500 Stunden Aufnahmen zusammen mit Ornette Coleman , der letztes Jahr 85jährig verstarb, und er darf diese Aufnahmen nicht veröffentlichen. Das war der Wunsch des verstorbenen Free Jazz-Begründers. Kühn spielt eine ganz eigene Musik, die sehr vielseitig und prägnant ist.
Des weiteren beeindruckend die Tobias Becker Big Band. Hier spielen allesamt blutjunge Musikerinnen aus der Stuttgarter Gegend mit, die gemeinsam einen traumhaften Ton erzeugen. Der Klavierspieler Becker hat schon bedeutende Preise für diese Großgruppe erhalten.
Zum Abschluß spielte dann noch am Donnerstag nach Ostern vor knapp 1100 Menschen ein Quartett um den norwegischen Saxophonisten Jan Garbarek mit dem indischen Popstern Trilok Gurtu (Hamburg) an der Perkussion.
Etikett/en: Festival, Jazz, Theaterhaus