Spielzettel 29.01.10
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Eröffnung mit Monty Alexander (p) Trio – Monticello
Elis Regina (voc) – Menino das Laranjas
Elis Regina /Antonio Jobim – Triste
Kansas City Six – Good Morning Blues
Marty Cook (tb) Group – Trapeze
Fred Astaire (voc) – Steppin’out With My Baby‘
Medeski, Martin and Wood – Just Like I Pictured It
McCoy Tyner (p) Trio – Latino Suite
Henri Texier (b) Azur Quartet – Simone Signoret; Don’t Buy Ivory Any More; Mashala
Kompaktscheibe der Woche: ‚An Indian’s Week‘ vom Henri Texier Azur Quartet (1993) mit Henri Texier (b), Glenn Ferris (tb), Bojan Zulfikarpasic (p), Tony Rabeson (dr)
Japan
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Die Provinzstadt Yubari ist seit 3 Jahren als erste Stadt in Japan überhaupt Bankrott. Der Einwohnerschwund im zweitreichsten Land der Erde ist an diesem Ort sehr hoch. Die Bevölkerung veraltert zusehends, viele Häuser bleiben unbewohnt. Früher war diese Stadt auf der Insel Hokkaido bedeutender als Sapporo. Ein Restaurant an der Hauptstraße von Yubari wird nach vier Generationen wohl in absehbarer Zeit aufgeben müssen, da die Kunden ausbleiben. Selbst Reporter aus der riesigen Hauptstadt Tokyo interessieren sich für die Probleme der Bewohner von Yubari, weil die dortige Entwicklung Beispiel gebend für das ganze Land ist. Früher lebte die Stadt vom Bergbau, der schon vor langer Zeit eingestellt wurde. Bemühungen, Fremdenverkehr anzuziehen, blieben ohne Erfolg.
Etikett/en: Japan
Jemen
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Im Norden des Jemen herrscht Krieg zwischen der Staatsarmee und schiitischen Aufständischen, die nach der offiziellen Meinung aus dem Iran finanziert werden. Dafür gibt es jedoch keine Beweise. Wie immer bei einem Gemetzel leidet auch die Bevölkerung dort darunter. Die Opfer dieser Gewalttaten müssen in überfüllten Flüchtlingslagern leben und froh sein, wenn sie dort nach langem Warten ein Zelt zugeteilt bekommen. Verletzte könen nicht versorgt werden, die Menschen sind traumatisiert. Jeweils 100 Kinder bilden viel zu große Klassen in der provosorischen Schule eines Lagers . Die Menschen sind verzweifelt, ihr Haus und Hof wurde zerstört, sie können froh sein, wenn sie in einem Lager unterkommen können. Viele junge Männer dort sind aufgestachelt mit in den Krieg zu ziehen. So kommt es, daß sie sich in Massen unter großer Begeisterung für die Interessen der Regierung als Soldaten einziehen lassen. Und am Ende gewinnt bei solchen Zerfetzungsaktionen, was ein Krieg ja ist, wie immer nur eine kleine Gruppe, die daran bestens verdient. Und alle anderen haben das Nachsehen und einige verlieren am Ende ihr Leben oder werden am Körper und an der Seele verstümmelt .
Etikett/en: Jemen
volxmusik 06.02.10
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Zu Gast waren Carol Bergin und Johannes Lauterbach, beide aus Tübingen und von der globalisierungskritschen Initiative Colibri. Sie berichteten vom fünften Stuttgart Open Fair, das beide federführend im zweiten Jahr organisierten. Auf dem Schloßplatz standen Zelte, im Hauptzelt wurden Übertragungen geboten, Reden und Musik. Darüber hinaus gab es 60 Infostände von Organisationen zum Thema Globalisierung aus Stuttgart. Und im Kulturzentrum Forum 3 fanden Arbeitsgruppen statt. Carol und Johannes sind viel herumgereist, haben bei der Welthandelsorganisationstagung in Doha in Arabien gemeinsam mit nur 60 Vertreterinnen von Nichtregierungsorganisationen den Mächtigen die Stirn geboten. Dort kennengelernt hatten sie den französischen Schafbauern José Bové, die Inderin Vandana Shiva und weitere Leuchtfiguren der Bewegung, die dann auch nacheinander ins Forum 3 geladen wurden. Des weiteren nahmen beide Teil am zweiten Weltsozialforum in Porto Alegre und waren bei Treffen der acht führenden Weltwirtschaftsmächte dabei. Beide sind schnell zu Hoffnungsträgern erwachsen, da sie bei diesen Veranstaltungen oft nur die einzigsten Deutschen waren. Und Deutschland ist ja sehr wichtig bei Fragen, die unseren Planeten betreffen, aufgrund seiner geballten Wirtschaftsmacht. Leider konnten in der Sendung die zahlreichen Kongresse nicht aufgezählt werden, die Carol und Johannes gemeinsam zu diesen Themen veranstaltet haben. Wenn du einen Mitschnitt dieser Sendung haben willst, schicke ich ihn dir gerne auf dem Postweg auf zwei Kompaktscheiben (120 Minuten) zu.
Spielzettel 22.01.10
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Nach dem Eröffnungsklingeln mit Monticello von Monty Alexander (p) erklangen folgende Musikstücke:
Nat King Cole (p,voc) mit ‚Straight’en Up And Fly Right‘
Art Blakeys (dr) Jazzmessengers mit ‚Sweet And Sour‘
Frank Morgan (as) Quartet mit ‚Manha de Carnaval‘
Aldo Romano (dr), Louis Sclavis (cl), Henri Texier (b) mit ‚Entrave‘
Carla Bley (p) mit ‚Real Life Hits‘
Gianluigi Trovesi (cl,as) Nonet mit ‚Villanella‘ und ‚Adagietto Bergomasco‘
Django Reinhardt (g) mit ‚Naguine‘
Cleber Alves (ts,ss) Quartet mit ‚Chevere‘
Benny Carter (as) mit ’14 Doozy‘
Django Reinhardt (g) mit ‚Undesided‘
Die Kompaktscheibe der Woche: ‚Round About A Midsummer’s Dream‘ vom Gianluigi Trovesi Nonet (2000) mit: Gianluigi Trovesi (cl,as), Paolo Manzolini (g), Fulvio Maras (dr,perc), Jean-Louis Matinier (acc), Renaud Garcia-Fons (b), Carlo Rizzo (tamburello, voc), Stefano Montanari (viol), Stefania Trovesi (viol), Paolo Ballanti (cello)